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Das Schüler- und Jugendprinzenschießen

von Ehren-Schießmeister Georg Hecker und anderen Schützenbrüdern

Vom Zentralverband der HISTORISCHEN-DEUTSCHEN-SCHÜTZENBRUDERSCHAFTEN in Köln wurde das BUNDES-JUGEND-PRINZENSCHIEßEN im Jahre 1963 und das BUNDES-SCHÜLER-PRINZENSCHIEßEN im Jahre 1973 eingeführt.
Auch der PADERBORNER-BÜRGER-SCHÜTZENVEREIN von 1831 e.V. hat sich diesem Schießen angeschlossen. Wann allerdings im PBSV erstmalig Prinzen ausgeschossen wurden, ist heute mit Sicherheit nicht mehr genau festzustellen.

Es war wohl Hans Könsgen von der Western-Kompanie, der im Jahre 1965 mit dem Prinzenschießen im PBSV auf dem Schützenplatzschießstand begann. Es wurden 15 Schuss auf drei Scheiben abgegeben. Dietmar Könsgen von der Western-Kompanie, der Sohn des unvergessenen Schießpioniers Hans Könsgen, wurde im Jahr 1965 der erste Jugendprinz im PADERBORNER-BÜRGER-SCHÜTZENVEREIN von 1831 e.V..

Nach jahrelangen Unstimmigkeiten und Streitereien mit dem Bund
in Köln/Leverkusen hat der BUND der HISTORISCHEN-DEUTSCHEN-SCHÜTZENBRUDERSCHAFTEN im Jahre 2007 den PADERBORNER-BÜRGER-SCHÜTZENVEREIN von 1831 e.V. aus dem Bund ausgeschlossen.

Die Schüler- und Jugendprinzen werden seitdem nur noch im PBSV ausgeschossen. Zwei große Ereignisse sollen noch einmal besonders erwähnt werden, die bis heute im PBSV noch nicht wiederholt werden konnten. Im Jahre 1978 wurde der damalige Realschüler Dirk Tanger, MASPERN-Kompanie, sowohl Bataillons-Schülerprinz, als auch Beziks- und Diözesan-Schülerprinz und konnte somit am Bundes-Schülerprinzenschießen in Köln teilnehmen. Mit 28 von 30 möglichen Ringen wurde Dirk Tanger BUNDES-SCHÜLER-PRINZ. Nur ein Jahr später, im Jahre 1979, gelang es Bernd Möse, Heide-Kompanie, den Titel des BUNDES-JUGEND-PRINZEN nach Paderborn zu holen.